Seit die AFK-Geothermie GmbH im Jahr 2009 ihren Betrieb aufgenommen hat, konnten bereits 1.600 Haushalte und Gewerbebetriebe in den drei Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim von einer sicheren und sauberen Wärmeversorgung profitieren. Durch die zweite Bohrung, die im kommenden Jahr geplant ist, sollen noch deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger mit Fernwärme versorgt werden können. Zudem wird die zweite Geothermie-Dublette zu einer größeren Preisstabilität beitragen, da sich der Anteil des Thermalwassers deutlich erhöht, während parallel die fossilen Energieträger reduziert werden. Damit erreicht die Gesellschaft künftig einen viel höheren Anteil an erneuerbaren Energien für ihre Bestandskunden.
Abschaffung des CO2-Preises und Wärmebonus
Nun haben sich die Gesellschafter darauf verständigt, bereits im Vorfeld der zweiten Bohrung finanzielle Erleichterungen für die bestehenden Kunden der AFK-Geothermie GmbH umzusetzen. So werden die Ersten Bürgermeister der drei Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim b. München ihren jeweiligen Gemeinderäten die Abschaffung des CO2-Preises schon ab 2026 für die AFK-Kunden vorschlagen. Damit würde die Gesellschaft ab dem 1. Januar 2026 die Kosten für den CO2-Preis vollständig selbst tragen, bis eine vollends klimaneutrale Energieerzeugung erreicht ist. Zusätzlich ist geplant, den Bestandskunden für das Wärmejahr 2025 einen Wärmebonus in Höhe von 200 Euro brutto je Anschluss zu gewähren, der mit der Jahresabrechnung 2025 verrechnet wird.
Auf diesem Weg sollen die Kunden der AFK-Geothermie GmbH, die bereits heute auf die Wärme aus der Tiefe setzen, als Erste von künftigen Entlastungen bei den Wärmepreisen profitieren – und zwar noch bevor die Arbeiten für die zweite Bohrung überhaupt beginnen.
Gemeinden setzen klares Signal für die Zukunft
Die Vorschläge der Gesellschafter unterstreichen das Engagement der Gemeinden für eine nachhaltige, klimafreundliche Energieversorgung und setzen ein deutliches Zeichen für den Fortschritt in der kommunalen Wärmewende.
Florian Meier, Erster Bürgermeister von Aschheim, erklärt dazu: „Mit den anstehenden Investitionen unserer Gesellschaft AFK-Geothermie GmbH in die zweite Bohrung gehen wir einen bedeutenden Schritt in Richtung der Klimaneutralität unserer Heimat. Durch die Abschaffung des CO2-Preises für die Kunden der AFK-Geothermie GmbH beginnt das Morgen schon heute.“
Der Erste Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim b. München, Stephan Keck, ergänzt: „Ich bin sehr glücklich, dass wir das Versprechen von sauberer Energie bereits heute für viele unserer Bürgerinnen und Bürger umsetzen können. Dies ist wegweisend für unsere Anstrengungen in der kommunalen Wärmewende. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen stärken wir zudem die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Geothermie zu den fossilen Energieträgern.“
Auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates und Erste Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen, Andreas Janson, sieht die Gesellschaft auf einem guten Weg: „Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir durch kluge und vorausschauende wirtschaftliche Planungen große Investitionen in unser aller Zukunft tätigen können, ohne die kommunalen Haushalte stark zu belasten. Diese Investitionen werden für Generationen in unseren Gemeinden wirken. Dadurch machen wir uns unabhängiger und teilen noch mehr unserer heimischen Energie unter uns.“
Im nächsten Schritt bringen die Bürgermeister die Vorschläge in ihre Gemeinderäte ein, um die Entscheidung auch auf kommunaler Ebene zu verankern. Die Beschlüsse sollen noch im Juli 2025 gefasst werden. Alle Kunden der AFK-Geothermie GmbH werden anschließend schriftlich über das weitere Vorgehen informiert.
Mit Blick auf die geplante zweite Bohrung wird es voraussichtlich im Herbst 2025 genauere Informationen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger geben.
Kontakt:
AFK Geothermie GmbH Maximilian Heyland Tel.: +49 (89) 189 39 99 – 10 mh@afk-geothermie.de Am Claim 2 85609 Aschheim

