Aschheim. Von Rot über Orange zu Blau: Im neuen Design informierte die AFK-Geothermie GmbH am 5. Februar 2026 die Gemeinderäte aus Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim b. München über ihre zentralen Zukunftsentscheidungen. Im Mittelpunkt standen neben dem neuen Markendesign die geplanten Vorhaben für das Jahr 2026, insbesondere die zweite Geothermiebohrung.
Transparenz und Nutzerfreundlichkeit im neuen Corporate Design
Bunte Banner zierten am vergangenen Donnerstag die Geothermiehalle in Aschheim. Die AFK-Geothermie GmbH informierte die Gemeinderäte der drei Gemeinden über die laufenden Transformationsprozesse des Unternehmens. Im Fokus stand insbesondere der modernisierte Markenauftritt. Pia Benedikt, Geschäftsführerin der Münchner Werbeagentur CUBE, gab Einblicke in die konzeptionelle Arbeit. Zeitgleich ging auch die vollständig überarbeitete Website online. Sie wurde mit dem Ziel entwickelt, Informationen verständlicher aufzubereiten und Kundinnen und Kunden einen nutzerfreundlicheren Service zu bieten. Die AFK-Geothermie GmbH möchte mit der visuellen Neugestaltung ihre Regionalität, Transparenz und Zukunftsorientierung in den Vordergrund rücken. Die Website ist erreichbar über folgenden Link: https://afk-geothermie.de/
Zweite Tiefenbohrung: Der nächste Schritt in Richtung klimaneutrale Wärmeversorgung
AFK-Geschäftsführerin Dr. Martina Serdjuk stellte in ihrem Vortrag die künftige strategische Ausrichtung des Unternehmens vor. Grundlage ist der durch das BAFA geförderte Transformationsplan der AFK-Geothermie GmbH, der den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung vorsieht. Zentrale Bausteine sind die Realisierung einer zweiten Geothermie-Dublette, der parallele Zubau weiterer erneuerbarer Wärmeerzeuger zur Effizienzsteigerung sowie der vollständige Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien. Ergänzt wird die Strategie durch den Aufbau einer lokalen Eigenstromversorgung, um langfristig Preis- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Ein besonderer Fokus lag auf der für 2026 vorgesehenen zweiten Geothermiebohrung. Mit ihr soll der Anteil der Geothermie am Wärmemix der AFK-Geothermie GmbH auf bis zu 95 Prozent steigen. Dadurch können die CO₂-Emissionen deutlich reduziert und das Wärmenetz künftig um bis zu 1.200 weitere Anschlüsse erweitert werden.
Jurist und Volkswirt Dr. Thomas Reif illustrierte die langfristige Wirtschaftlichkeit dieser Ausbaupläne anhand finanzieller Prognosen. Als erfahrenes Unternehmen in der Projektsteuerung für nachhaltige Energie- und Infrastrukturprojekte unterstützt Drees & Sommer die AFK-Geothermie GmbH künftig in der Organisation des Projektes.
„Unsere Investition sorgt nun dafür, dass die bereits angeschlossenen Menschen klimafreundlicher versorgt und viele, die bis dato noch nicht partizipieren konnten, überhaupt erst erschlossen werden können“, betont Aufsichtsratsvorsitzender und Erster Bürgermeister von Feldkirchen Andreas Janson.
Im Anschluss bot eine offene Fragerunde die Möglichkeit zum direkten Austausch.
Mit den vorgestellten Schritten in Richtung Transparenz, einer nachhaltigen Wärmeversorgung und einem weiteren Wärmenetzausbau unterstreicht die AFK-Geothermie GmbH ihre Rolle als zentraler Akteur der regionalen Energiewende und blickt zuversichtlich auf die nächsten Schritte im Jahr 2026.




