Pläne für die zweite Bohrung der AFK-Geothermie GmbH nehmen Gestalt an Entlastungen für Kunden von Gesellschaftern bestätigt

19. Januar 2026

Im kommenden Jahr plant die AFK-Geothermie GmbH eine zweite Tiefenbohrung. Ziel ist es, die Effizienz der Anlage weiter zu steigern und bis zu 1.200 neue Haushalte und Gewerbebetriebe an das klimafreundliche Wärmenetz anzuschließen. Derzeit wird der Wärmebedarf der Kundinnen und Kunden der Gesellschaft zu rund 60-70 % (witterungsbedingt) aus Geothermie gedeckt, in Mittellast- und Spitzenzeiten jedoch noch mit Erdgas ergänzt. Die geplante zweite Bohrung wird es ermöglichen, den Anteil der Geothermie auf bis zu 95 % zu erhöhen. Damit machen die Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim b. München einen bedeutenden Schritt in Richtung einer vollständig klimaneutralen Wärmeversorgung.

Vorbereitende Maßnahmen ab Anfang 2026

Im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2025 ist geplant, die Auftragsvergabe für die Bohrung abzuschließen. Anfang 2026 erwartet die AFK-Geothermie GmbH die Bohrgenehmigung der Regierung von Oberbayern (Bergamt Südbayern). Der weitere Zeitplan sieht die Errichtung des Bohrplatzes im ersten Quartal 2026 und den Bau der zweiten Energiezentrale bis zum Sommer 2027 vor. Die eigentliche Bohrung und der darauffolgende Rückbau des Bohrplatzes sind für die zweite Jahreshälfte 2026 eingeplant. Mitte 2027 soll die zweite Dublette dann an das Wärmenetz angebunden sein. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Energieerzeugung aus bis zu 95 % Erdwärme (Thermalwasser) möglich.

Wärmebonus für Bestandskunden

Um die Kundinnen und Kunden der AFK-Geothermie GmbH schon heute und damit deutlich vor Fertigstellung der zweiten Bohrung finanziell zu entlasten, haben die Gesellschafter einen Wärmebonus für Bestandskunden vorgeschlagen. Dieser Bonus in Höhe von 200 Euro brutto pro Anschluss wird bei der Jahresrechnung automatisch in Abzug gebracht. Zusätzlich dazu fällt auch der CO-Preis bereits ab dem kommenden Jahr weg. Die AFK-Geothermie GmbH übernimmt diese Kosten ab dem 1. Januar 2026 vollständig. Mit diesen Maßnahmen möchten sich die

Gesellschafter für das langjährige Vertrauen und die Unterstützung bei der Umsetzung der Wärmewende in der Region bedanken. Nachdem die Gemeinderäte der drei beteiligten Kommunen dem Vorschlag in ihren jeweils letzten Gremiumssitzungen zugestimmt haben, wird die AFK-Geothermie GmbH nun alle Kundinnen und Kunden schriftlich informieren.

Gemeinsam für die Wärmewende – eine Investition in die Zukunft

Dank der zweiten Bohrung wird sich der Anteil des Thermalwassers deutlich erhöhen, während parallel die fossilen Energieträger reduziert werden. Damit erreicht die Gesellschaft künftig einen viel höheren Anteil an erneuerbaren Energien. „Somit wird die geplante zweite Geothermie-Dublette zu einer größeren Preisstabilität beitragen und Auslöser für eine Änderung der Preisgleitklausel sein, was uns als Aufsichtsrat der Gesellschaft und als Bürgermeister der drei beteiligten Kommunen besonders wichtig ist“, so Andreas Janson, Erster Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen und Vorsitzender des Aufsichtsrats stellvertretend für seine beiden Kollegen. „Zudem kommen wir unserem Ziel, in Zukunft noch mehr Haushalte sicher und emissionsfrei mit Fernwärme zu versorgen, ein gutes Stück näher.“

Kontakt:

AFK Geothermie GmbH
Maximilian Heyland
Tel.: +49 (89) 189 39 99 – 10
mh@afk-geothermie.de
Am Claim 2 85609 Aschheim

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