Die AFK-Geothermie GmbH befindet sich in einem umfassenden Transformationsprozess. Im Mittelpunkt stehen der konsequente Ausbau der erneuerbaren Wärmeversorgung, die Realisierung einer zweiten Geothermiebohrung sowie die Weiterentwicklung des Wärmenetzes.
Am 5. Februar 2026 informierte die AFK-Geothermie GmbH die Gemeinderäte aus Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim über zentrale Zukunftsentscheidungen. Geschäftsführerin Dr. Martina Serdjuk stellte die strategische Neuausrichtung des Unternehmens vor. Grundlage ist der durch das BAFA geförderte Transformationsplan, der den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien vorsieht. Für das Jahr 2026 steht vor allem die geplante zweite Geothermiebohrung im Fokus.
Zweite Tiefenbohrung: Nächster Schritt zur klimaneutralen Wärmeversorgung
Mit der zweiten Geothermie-Dublette soll der Anteil der Geothermie am Wärmemix auf bis zu 95 Prozent steigen. Ziel ist eine nahezu vollständig erneuerbare Wärmeversorgung.
Die Vorteile im Überblick:
- Deutliche Reduktion der CO₂-Emissionen
- Erweiterung des Wärmenetzes um bis zu 1.200 weitere Anschlüsse
- Langfristige Preis- und Versorgungssicherheit
- Steigerung der Effizienz durch zusätzliche erneuerbare Wärmeerzeuger
Ergänzend richten sich Planungen der AFK-Geothermie GmbH nun auf den Aufbau einer lokalen Eigenstromversorgung, um die Unabhängigkeit weiter zu erhöhen. Andreas Janson, Aufsichtsratsvorsitzender der AFK-Geothermie GmbH und Erster Bürgermeister von Feldkirchen, betont: „Unsere Investition sorgt dafür, dass die bereits angeschlossenen Menschen klimafreundlicher versorgt und viele, die bis dato noch nicht partizipieren konnten, überhaupt erst erschlossen werden können.“
Netzausbau bis 2045: Investitionen von rund 100 Mio. Euro geplant
Parallel zur zweiten Bohrung wird das Wärmenetz systematisch weiterentwickelt. Der geplante Ausbau steht im Einklang mit der kommunalen Wärmeplanung der drei Gemeinden.
Für den Zeitraum 2026 bis 2045 plant die AFK-Geothermie GmbH Netzinvestitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro. Neben der Erschließung neuer Ausbaugebiete ist auch eine hohe Nachverdichtung im bestehenden Netz vorgesehen.
Da einzelne Abschnitte des Wärmenetzes bereits ausgelastet sind, werden in den kommenden Jahren zusätzliche Entlastungstrassen sowie technische Ertüchtigungsmaßnahmen erforderlich. Der Netzausbau orientiert sich dabei stets auch am konkreten Interesse vor Ort.
Jetzt Interesse melden: Standortabfrage online nutzen
Eigentümerinnen und Eigentümer können ihr Interesse an einem Fernwärmeanschluss unkompliziert online über die Standortabfrage auf der Website der AFK-Geothermie GmbH übermitteln: Hier geht’s zur Standortabfrage.
So funktioniert es:
- Anschrift in die Standortabfrage eingeben
- Digitales Formular absenden
- Prüfung der Anschlussmöglichkeit durch die AFK-Geothermie GmbH
Mit diesem kontinuierlichen Abgleich zwischen Ausbauplanung der AFK-Geothermie GmbH und dem tatsächlichen Interesse vor Ort können Investitionen gezielt eingesetzt und Anschlussmöglichkeiten schnell geprüft werden.


