Die AFK stellt sich vor

Energie unter uns ASCHHEIM. FELDKIRCHEN. KIRCHHEIM

Wer wir sind

Als erstes interkommunales Geothermieprojekt in der Bundesrepublik Deutschland versorgt die AFK-Geothermie GmbH seit dem Jahr 2009 Bürgerinnen und Bürger aus den drei Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim b. München mit lokaler und klimafreundlicher Wärme. Dafür bauen wir unser Wärmenetz kontinuierlich aus. Bereits heute können wir mit über 150 km Wärmeleitung mehr als 1.700 Haushalte und Gewerbebetriebe sicher und sauber mit Wärme versorgen. Als regional verwurzeltes Unternehmen setzen wir gemeinsam für unsere Gemeinden neue Maßstäbe für eine moderne und nachhaltige Wärmeversorgung.

Wir sind für Sie da

Unser Team

Martina Serdjuk
Geschäftsführerin
Maximilian Heyland
Prokurist | Kommunikation | Netzausbau
Jane Heine
Verwaltung
Christian Korhammer
Wärmenetzingenieur
Sandra Schoder
Verwaltung
Lukas Haller
Verwaltung
Stefan Haller
Technischer Leiter
Ranko Garic
Techniker
Ilija Madr
Techniker

Die Gesellschafter

Gemeinde Aschheim

Vertreten durch Ihren Ersten Bürgermeister Florian Meier

Zur Gemeinde Aschheim

 „Mit der Geothermie gestalten wir die Energiezukunft unserer Region – nachhaltig, innovativ und unabhängig. Die zweite Bohrung ist ein klares Bekenntnis zu einer klimaneutralen Heimat. Wer heute investiert, schafft eine sichere Wärmeversorgung für morgen.” 

Florian Meier

Gemeinde Feldkirchen

Vertreten durch Ihren Ersten Bürgermeister Andreas Janson

Zur Gemeinde Feldkirchen

„Die AFK-Geothermie GmbH ist ein gemeinschaftliches Erfolgsmodell für eine sichere, nachhaltige und regionale Wärmeversorgung. Seit über 15 Jahren zeigen wir, wie kommunale Zusammenarbeit die Energiewende konkret voranbringen kann, zum Nutzen unserer Umwelt und unserer Bürgerinnen und Bürger.“ 

Andreas Janson

Gemeinde Kirchheim 
b. München

Vertreten durch Ihren Ersten Bürgermeister Stephan Keck

Zur Gemeinde Kirchheim b. München

„Eine verlässliche, bezahlbare und umweltfreundliche Wärmeversorgung ist für viele Menschen in unseren Gemeinden wichtig. Mit der Geothermie setzen wir genau hier an: Wir versorgen die Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr sicher mit nachhaltiger Tiefenwärme und zeigen, dass die Energiewende auch vor Ort funktioniert.“ 

Stephan Keck

Der Aufsichtsrat

Andreas Janson
Aufsichtsratsvorsitzender
Erster Bürgermeister Gemeinde Feldkirchen
Stephan Keck
Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Erster Bürgermeister Gemeinde Kirchheim b. München
Florian Meier
Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Erster Bürgermeister Gemeinde Aschheim
Ulrich Bittner
Geschäftsführer i.R. Baugesellschaft München Land
Eugen Egetenmeir
Geschäftsführer i. R. Messe München

Unsere Energiezentrale

Im Mai 2009 erfolgte der Spatenstich für unsere Energiezentrale in Aschheim. Nur fünf Monate später, im Oktober 2009, konnten wir bereits die ersten Kundinnen und Kunden mit geothermischer Wärme versorgen. Die Energiezentrale wird von unserem eigenen Fachpersonal betrieben und rund um die Uhr über ein Gebäudeleitsystem überwacht.

Aus der Förderbohrung Th1 (1) wird das Thermalwasser über erdverlegte Leitungen in die Geothermiezentrale geleitet. Dort entziehen zwei Titanplattenwärmetauscher (5) dem Wasser die Wärme, die anschließend in das Fernwärmenetz eingespeist wird. Das abgekühlte Thermalwasser wird über die Rücklauftrasse (2) zur etwa 2,3 Kilometer entfernten Reinjektionsbohrung Th2 zurückgeführt und wieder in den Untergrund eingeleitet.

In der Mittellastzentrale (11) ist seit 2016 ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk (9) mit einer elektrischen Leistung von 851 Kilowatt in Betrieb. Es erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme und arbeitet dadurch besonders energieeffizient. Der erzeugte Strom wird direkt vor Ort in der Energiezentrale genutzt, während die Abwärme mit einer Leistung von 1,1 Megawatt in das Wärmenetz eingespeist wird. 

Ebenfalls seit 2016 verstärkt eine Absorptionswärmepumpe (8) mit 5,5 Megawatt thermischer Leistung die Anlage. Sie entzieht dem Thermalwasser vor dessen Rückführung zusätzlich Wärme, wodurch die geothermische Leistung erhöht wird. Durch die Inbetriebnahme der Mittellastzentrale konnten weitere Haushalte an das Wärmenetz angeschlossen werden.

An besonders kalten Tagen oder im Fall technischer Störungen sichern vier Spitzenlast- und Redundanzkessel (6) und (7) die Wärmeversorgung ab. Diese können wahlweise mit Erdöl oder Erdgas betrieben werden. Somit ist eine lückenlose Versorgung gesichert. 

Geothermie am Standort Aschheim

In Aschheim wird die tiefe Geothermie genutzt, um heißes Thermalwasser aus dem sogenannten Malmkarst des Süddeutschen Molassebeckens – einer wasserführenden Kalksteinschicht – zu fördern. Aus einer Tiefe von rund 2.200 bis 2.700 Metern strömt hier bis zu 85,7 °C heißes Wasser, das zur nachhaltigen Wärmeversorgung beiträgt.

Stetige Energie aus der Tiefe

Im Gegensatz zu Solar- oder Windenergie steht Erdwärme das ganze Jahr über zuverlässig zur Verfügung, unabhängig von Wetter oder Tageszeit.

Die von der AFK-Geothermie GmbH genutzte Tiefengeothermie nutzt die natürliche Wärme aus mehreren Kilometern Tiefe. Im Gegensatz zur oberflächennahen Geothermie, die nur bis etwa 400 Meter reicht, werden hier deutlich höhere Temperaturen erreicht. Eine elektrische Wärmepumpe ist nicht erforderlich, da das heiße Thermalwasser bereits ausreichend Energie liefert. So kann die Tiefengeothermie große Fernwärmenetze versorgen.

Die drei Wasserkreisläufe

Die Wärme aus der Tiefe gelangt über drei getrennte Wasserkreisläufe in Ihr Zuhause.

Im Thermalwasserkreislauf zirkuliert das heiße Tiefenwasser aus der Förderbohrung. In der Energiezentrale überträgt es seine Wärme über Titanplattenwärmetauscher auf das Fernwärmenetz und fließt anschließend per Injektionsbohrung wieder in den Untergrund zurück.

Im Fernwärmenetz transportiert enthärtetes Wasser die gewonnene Wärme zu den angeschlossenen Gebäuden. Dort sorgt eine Wärmeübergabestation dafür, dass die Energie an das Heizsystem des Hauses weitergegeben wird.

Im Heizkreislauf der angeschlossenen Haushalte zirkuliert schließlich das warme Wasser, das Ihre Räume beheizt und das Trinkwasser erwärmt.
Da die Wärmeübergabestationen Eigentum der AFK sind, entfallen für Kundinnen und Kunden Wartungs- oder Reparaturkosten.

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