Die AFK-Geothermie GmbH plant für 2026 eine zweite Tiefenbohrung, um den Anteil erneuerbarer Energie im Wärmenetz deutlich zu erhöhen. Ziel ist es, künftig bis zu 95 % des Wärmebedarfs aus Geothermie zu decken und so den bisherigen Erdgasanteil in Spitzenlastzeiten weiter zu reduzieren. Mit der neuen Dublette können zudem bis zu 1.200 weitere Haushalte und Gewerbebetriebe an das Fernwärmenetz angeschlossen werden.
Die vorbereitenden Maßnahmen beginnen Anfang 2026, die Anbindung an das Wärmenetz ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Die Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim b. München investieren damit in den Ausbau der geothermischen Wärmeversorgung und in eine stärkere Nutzung regional verfügbarer Energiequellen. Langfristig trägt die zweite Bohrung auch zur größeren Preisstabilität im Wärmenetz bei.
Energie aus der Erde – dauerhaft, regional und unabhängig.
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Zweite Tiefenbohrung
Wie funktioniert Erdwärme
Erdwärme (Geothermie) Geothermie ist eine Wärmequelle aus dem Untergrund und unabhängig von Wetter und Tageszeit. Schon wenige Meter unter der Oberfläche herrschen ganzjährig konstante Temperaturen, die zum Heizen, Kühlen und zur Warmwasserbereitung genutzt werden können. In größeren Tiefen steht sogar ausreichend Wärme zur Verfügung, um Fernwärme bereitzustellen oder Strom zu erzeugen.
Erdwärme (Geothermie) nutzt die natürliche Wärme aus dem Inneren der Erde zur zuverlässigen Energiegewinnung. Sie liefert erneuerbare Energie direkt vor Ort und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen, sicheren Wärmeversorgung.
Die 2. Bohrung
Die Grafik zeigt den geplanten Verlauf der zweiten Geothermiebohrung, die die erste Bohrung ergänzt. Die zweite Tiefengeothermie-Bohrung ist ein weiterer Schritt zum Ausbau der geothermischen Wärmeversorgung.
Auch diese Bohrung beginnt senkrecht und wird ab einem definierten Punkt gezielt abgelenkt, um die heißen Tiefenwasserleiter im Untergrund optimal zu erschließen – räumlich getrennt, aber technisch auf die erste Bohrung abgestimmt.
Dargestellt sind wichtige Meilensteine wie geologische Zielhorizonte sowie Beginn und Ende der Ablenkung. Angegeben sind die gemessene Bohrlänge (MD) und die wahre vertikale Tiefe (TVD).
Gemeinsam ermöglichen beide Bohrungen den geschlossenen Kreislauf der Geothermieanlage: Förderung und Rückführung des Thermalwassers für eine dauerhaft stabile Wärmeversorgung.
Die 1. Bohrung
Hier finden Sie die neuesten Updates zur zweiten Bohrung
Die zweite Tiefengeothermie-Bohrung ist ein weiterer Schritt zum Ausbau der geothermischen Wärmeversorgung.

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